Jugend forscht 2019

Foto: Gruppenbild Jugend forscht 2019

Unsere Schule hat beim Regional-Wettbewerb von „Jugend forscht 2019“ in Celle wieder einmal besonders gut abgeschnitten: Vier Preise für unsere Schule bei einer Teilnahme von (nur) drei Gruppen, ein besseres Ergebnis ist kaum vorstellbar! Dabei war die Konkurrenz groß: Neun Gruppen traten im Fachgebiet „Chemie“ an, am Ende konnten Schülerinnen unserer Schule gleich die beiden ersten Plätze auf dem Siegerpodest belegen. Marie Meyer, die den 1. Platz belegt hat, nimmt somit am Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ in Oldenburg teil (März 2019).

Foto: Diskussion mit der Jury

Im Fachgebiet „Arbeitswelt“ traten insgesamt drei Gruppen auf dem Regional-Wettbewerb an, eine Schülergruppe unserer Schule konnte in dieser Sparte die Silbermedaille erringen.

Zusätzlich, als vierten Preis, erhielt unsere Schule „für das langjährige Engagement zur Förderung mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler im Rahmen des niedersächsischen Wettbewerbs Jugend forscht den Jugend forscht Schulpreis des niedersächsischen Sponsorpools in Höhe von 250 Euro“.

Allen Beteiligten einen herzlichen Glückwunsch!

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Diercke-Wettbewerb 2019

Wie die letzten Jahre zuvor stand auch der Januar 2019 ganz im Zeichen des Diercke-Wettbewerbs. Zunächst kämpften die Jahrgänge fünf und sechs um den Sieg bei den Diercke-Junioren. Und da hat sich doch tatsächlich der Vorjahressieger auch in diesem Jahr den Sieg erneut geholt:

Foto: SiegerInnen bei den Diercke Junioren
  1. Katt, Nicolas (6a)
  2. Jandt, Lara (6c)
  3. Hein, Fiona (6c)

Seine Mitstreiter jedoch waren bei den richtigen Antworten nicht immer so sicher wie er. Beim Suchen des Fachbegriffs für Landschaften mit extremer Hitze, Wassermangel und fast keiner Vegetation wurde statt der gesuchten ‚Wüste‘ auch durchaus mal auf Vulkane getippt.

Amüsante Antworten gab es aber auch bei den Wettbewerbsteilnehmern der Jahrgänge sieben bis zehn auf der Ebene der Klassensieger. Da war eine Sandablagerung, die durch Wind entsteht und mehrere hundert Meter hoch werden kann, der „Tafelberg“ oder gar eine „Sandbank“. Die längste Eisenbahnstrecke der Welt zwischen Europa und Asien wurde als „Balkanroute“ bezeichnet und eine Wüsteninsel, die ihren Bewohnern Nahrung bietet, war kurzum eine „Seeplantage“, eine „Fata Morgana“ oder eben logischerweise eine „Ernährungsinsel“.

Die einzelnen Klassensieger traten dann in einer weiteren Runde gegeneinander an, um den Schulsieger zu unter sich auszumachen. Dabei punkteten dieses Jahr vor allem die Zehntklässler mit ihrem geographischen Wissen. Aber auch hier gab es so einige Kuriositäten. Auf die Frage, warum die Niederlande so viele Windmühlen habe, kam doch tatsächlich die Antwort, damit sie „den Käse rund kriegen können“. Und als Erklärung, warum die spanische Insel Lanzarote (im Atlantik liegend) den Beinamen ‚Schwarze Perle‘ bekommen habe, wurden die Schüler auch hier einfallsreich, wenn sie meinten, dass die Insel ja vor Afrika liege oder so heiße, weil die Perlen in den Muscheln dort leider nicht echt wären.

Durchgesetzt hat sich dann als Schulsieger allerdings jemand, der aufgrund seiner sehr hohen Punktzahl neben dem eigentlichen Klassensieger zusätzlich in die Endrunde eingeladen wurde: Hauke Fastert.

Foto: Sieger des Diercke-Wissen-Wettbewerbs am Gymnasium Otterndorf
  1. Hauke Fastert (10b)
  2. Dennis Eilers (10b)
  3. Otto Landspersky (8a)
  4. Jan Lennard Fischer (9b)
  5. Adrian Schmitz (10c)
  6. Ricarda Brandenburger (7c)
  7. Mathis Kemna (8b)
  8. Katrin Adami (9c)
  9. Florian Prack (8a)
  10. Andreas Lohbauer (9b)

Für die nächste Runde auf Bundeslandebene drücken wir Hauke fest die Daumen.

Fachschaft Erdkunde

Unsere Präventionsarbeit am Gymnasium Otterndorf in Zusammenarbeit mit der Polizei: „Don’t drug and drive.“

Unsere Elftklässler haben sich in den letzten Wochen zeitlich versetzt mit einem recht ernsten, aber auch sehr lebensrelevanten Thema beschäftigt – dem Fahren ohne Alkohol am Steuer.

Den Führerschein selbst hat bereits der ein oder andere in der Tasche, einige sind gerade dabei oder andere Schüler stehen kurz davor, ihn zu machen. Gerade in ländlichen Regionen ist er von elementarer Bedeutung und gibt den Jugendlichen nicht nur etwas Eigenständigkeit, sondern hier auch ein großes Stück Freiheit. Deshalb ist dieser Präventionsbaustein auch in unseren Augen äußerst wichtig.

Foto: Klasse 11c während des Vortrages mit Frau Heimberg (Polizei)

Die Schüler folgten dabei zuerst einem 90-minütigen Vortrag der Polizei, dem sich dann einige Zeit später die Erfahrungen mit der Rauschbrille anschlossen. Der Vortrag selbst gestaltete sich dabei recht kurzweilig, weil neben zahlreichen Informationen aus der Praxis der Polizisten wie Bußgelder fürs Radfahren mit dem Handy (55,- Euro) oder das Radfahren mit Kopfhörern (15,- Euro) auch viele, dem ein oder anderen Schüler sehr nahe gehende, Kurzfilme zu dieser Thematik gezeigt wurden.

Dabei wurde schnell klar, dass eine leichtfällig getroffene Entscheidung wie Trunkenheit am Steuer das Leben eines Jedem selbst oder anderer unschuldiger Mitmenschen und deren Familien komplett verändern kann (Verlust des Führerscheines, Arbeitslosigkeit, psychische und körperliche Folgen über Jahre hinweg, Nahtoderfahrungen, lebenslange Schulden, Stigmatisierung).

Dabei gab es auch einen kleinen Exkurs zum Thema Handy am Steuer, weil in kürzlich erschienenen Statistiken deutlich wurde, dass jeder vierte Unfall auf gerader Strecke durch das Handy geschehe. Dabei erfuhren die Schüler auch, dass eine bei der Autofahrt getippte WhatsApp vergleichbar mit 1,1 Promille sei. Vor diesem Hintergrund wurde auch klar, dass beim Fahren mit Handy am Steuer auch ein Bußgeld von 100,- Euro erhoben wird.

Da der Alkohol aber nicht nur unsere Reaktionszeit verlangsamt, unsere Hemmschwelle herabsetzt, sondern uns auch risikobereiter werden lässt und unsere Wahrnehmung trübt, ist eine vernünftige Entscheidung nach einer privaten Feier mit Alkohol umso wichtiger.

Um den Oberstufenschülern die unmittelbaren Folgen des exzessiven Konsums noch deutlicher zu machen, folgte einige Wochen nach dem Vortrag die Erfahrung mit der Rauschbrille, bei der die Gymnasiasten die Möglichkeit hatten, am eigenen Leib zu erfahren, was 0,8 Promille oder 1,3 Promille am Tag bzw. in der Nacht bei einem bewirken. Plötzlich war ein einfacher Händedruck nicht mehr möglich, beim Aufheben von Gegenständen vom Boden griff man ins Leere, Bälle konnten nicht mehr gefangen werden und man sah Hindernisse, wo gar keine waren. Die Dinge wurden sogar nicht nur woanders verortet, sondern auch doppelt gesehen.

Sich so ans Steuer zu setzen oder bei einer angetrunkenen Person mitzufahren, ist somit nicht nur leichtsinnig, sondern lebensgefährlich. Dass man sich und anderen diesem Risiko nicht aussetzen sollte, wurde spätestens hier jedem klar. Wir haben doch alle nur dieses eine Leben. Setzt es nicht aufs Spiel.

Nancy Raue

Französischunterricht einmal ganz anders!

Am 5. Dezember 2018  führte das Knirps-Theater aus Bad Ems die französischsprachige Komödie „Ah, ça alors!!!“ an unserer Schule auf.

Eineinhalb Stunden lang folgten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8 mit Französisch als zweiter Fremdsprache den beiden Schauspielern Astrid Sacher und Frédéric Camus auf ihrer Reise nach Paris.

Die Jugendlichen wurden in die Handlungen miteinbezogen und spielten im Zuschauerraum oder auf der Bühne mit, was sowohl den Aktiven als auch den Zuschauern viel Spaß bereitete.

Die abwechslungsreiche und witzige Handlung, die gut platzierten deutschen Sätze und die gekonnte Gestik und Mimik der Schauspieler ermöglichte es allen, den Kontext zu verstehen.

Foto: Thomas Fürstberger

Die Geschichte: Eine Schülergruppe fliegt nach Paris zum Austausch und trifft dort auf ihre Partner. Sie kennen nur Namen, Adressen und ein paar Hobbys. Der Schreck ist groß, als Maxi erkennt, dass ihre französische Austauschpartnerin Camille ein Junge ist und umgekehrt, als er merkt, dass Maxi die Abkürzung eines Mädchennamens ist. Beide finden, dass sie nicht gut zueinander passen und gehen eigene Wege, er zum Basketball und sie zum Shopping auf die Champs Elysées. Dabei erleben beide einige Abenteuer: mit der Polizei, mit dem Kellner eines Cafés und in der Schule, um am Ende festzustellen, dass sie sich doch gut verstehen. Schließlich kann Maxi mit Camilles Hilfe ihre Wette gewinnen und ein Foto mit nach Hause bringen, das den Charme der französischen Männer zeigt.

Sabine Brack

Bericht von der Mathenacht 2018

Mathematik macht Spaß und ist so spannend, dass man sich eine ganze Nacht damit um die Ohren schlagen kann!

Bereits zum dritten Mal nahmen insgesamt 67 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Otterndorf,unterstützt von einigen Lehrerinnen und Lehrern (nicht nur mit dem Fach Mathematik), an diesem bundesweiten Wettbewerb teil. In diesem Jahr beteiligten sich 340 Schulen mit knapp 6000 Gruppen und 17800 Schüler/innen, dabei auch einige deutsche Auslandsschulen.

Ab 17.30 rücken die Schülerinnen und Schüler mit Isomatten, Schlafsäcken, Kuscheltieren, reichlich Getränken und Süßigkeiten, Papier, Stiften und Taschenrechnern im Forum an. Die „Schlafräume“ im ersten Stock können bezogen werden und dann treffen sich alle in der „Zentrale für eine Nacht“ um in die Regeln eingeweiht zu werden und pünktlich um 18 Uhr die freigeschalteten ersten 10 Aufgaben entgegen zu nehmen. Gleichzeitig traf die erste Pizzalieferung ein, denn ein leerer Magen denkt nicht gerne!

Die Aufgaben sind immer für zwei Jahrgänge (6/7, 8/9, 10/11 und 12/13) gestellt. Alle stürzen sich darauf und schon geht das Rechnen und Diskutieren los. Lösungen können in eine Maske online eingegeben werden und der Jubel ist immer groß, wenn wieder ein grünes Feld zeigt, dass die Aufgabe richtig gelöst wurde. Hat ein Jahrgang die 10 Aufgaben der ersten Runde geschafft, gibt es neue 10 Aufgaben der zweiten Runde, die ebenso zu lösen sind. Jahrgang 6/7 hatte Punkt 23 Uhr dieses Ziel erreicht, Jahrgang 8/9 nur unwesentlich später.

Schülerinnen und Schüler bei der Lösungseingabe

Dieses Jahr waren auch erstmalig viele ältere Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben des Jahrgangs 10/11 beschäftigt und einige der 11b versuchten sich an den Aufgaben von 12/13, was ihnen allerdings nur ein langsames Vorankommen ermöglichte.

In der dritten Runde werden die Ergebnisse der Aufgaben dann nicht mehr online überprüft, sondern mit Lösungsweg auf einem Lösungsbogen bearbeitet, der dann bis spätestens 8 Uhr morgens eingereicht werden muss. In diesem Jahr schaffte das eine Gruppe der 8a mit Dana, Felix, Florian und Otto und sie belegten damit einen guten 73. Platz in dieser Altersklasse.

Unglaublich, wie lange man konzentriert an Matheaufgaben arbeiten kann! Wer müde wird, darf sich in die„Schlafräume“ begeben, aber der harte Kern hält bis zur Deadline und zum Frühstück durch.Die Aufgaben sind dabei deutlich anders, als aus dem Mathematikunterricht gewohnt, und erfordern ungewöhnliche Lösungsstrategien. Wer Lust hat, an solchen Aufgaben zu knobeln, kann sich schon mal den 22. November 2019 merken, da startet die nächste lange Nacht der Mathematik.

Martina Müller