Anmeldung am Gymnasium Otterndorf

Wegen der Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ansteckung mit dem Corona-Virus ist in diesem Jahr vieles anders als sonst. So konnten die Angebote zum Kennenlernen des Gymnasiums Otterndorf leider nicht stattfinden. Einige Informationen zu unserer Schule erhalten Sie in Kurzform digital:

Anmeldungen für die zukünftigen 5. Klassen sollten bis zum 27.05.2020 bei uns eintreffen. Formulare und Hinweise zum Anmeldeverfahren finden Sie hier.

Beginn des Präsenzunterrichts ab 11.05.2020

Ab Montag, 11.05.2020, werden – beginnend mit dem Jahrgang 12 – wieder kleine Gruppen von Schülern und Schülerinnen in der Schule unterrichtet. Genauere Informationen dazu erhalten die Schüler und Schülerinnen jeweils per Mail. Das „Lernen zu Hause“ wird ergänzend weitergeführt.

In der Zeit von 8 Uhr bis 13 Uhr wird weiterhin eine Notbetreuung für die Jahrgänge 5 bis 8 angeboten.

Damit der Präsenzunterricht stattfinden kann, müssen die Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt beachtet werden, vgl. hierzu unser Hygienekonzept (aktualisierte Fassung vom 25.05.) zum Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule:

Schulschließung

Inzwischen findet auch am Gymnasium Otterndorf in der Zeit von 08.00 – 13.00 Uhr (Mo-Fr) eine Notbetreuung statt.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, dass die Schulen in Niedersachsen stufenweise nach dem vom Kultusministerium veröffentlichten „Fahrplan“ wieder geöffnet werden. Verbunden ist dies mit zahlreichen Hygieneschutzmaßnahmen wie Abstandsregelungen, so dass der Unterricht nur in kleinen Lerngruppen umschichtig durchgeführt werden darf. Das bedeutet, dass das Lernen zu Hause in den nächsten Wochen einen wichtigen Teil zum Erwerb von Kompetenzen und zur Erfüllung der Schulpflicht darstellt. Einige Hinweise hierzu finden Sie im „Leitfaden für Eltern, Schülerinnen und Schüler – Lernen zu Hause“, den das Kultusministerium herausgegeben hat und der allen Schülerinnen und Schülern über IServ zugeschickt worden ist.

Für die Jahrgänge 5 – 8 ist weiterhin eine Notbetreuung vorgesehen für Schüler und Schülerinnen, deren Eltern in den Bereichen Pflege, Gesundheit, öffentliche Sicherheit und Daseinsvorsorge arbeiten.

Die getroffenen Maßnahmen sollen dazu dienen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen. Soziale Kontakte sollen weiterhin eingeschränkt werden. Insbesondere heißt das auch, dass alle schulischen Veranstaltungen und Exkursionen bis zum Ende des Schuljahres abgesagt werden müssen.

Ihnen und Ihren Familien alles Gute!

Die Schulleitung des Gymnasiums Otterndorf
Dr. Marlies Reinke, Schulleiterin

Aktuelle Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten:

Der Diercke-Wettbewerb 2020

Wie in jedem Jahr ist im Januar wieder Diercke-Zeit und in diesem Durchgang toppten die Teilnehmerzahlen alles. Mit 113 Teilnehmern insgesamt, war dann ordentlich Korrekturarbeit zu leisten.

Vorrunde zur Ermittlung der Klassensieger

Bei den Fragen der Fünf- und Sechstklässler bei den Wissens-Junioren ging es wie jedes Jahr darum, sich gut in Deutschland und Europa auszukennen. In den Bereichen Gebirge, Flüsse, Staaten, Hauptstädte waren die Kinder meist gut durch den Topographieunterricht vorbereitet. Die Spreu vom Weizen trennte sich dann bei Fragen zum Maßstab und zum Beispiel bei den Antworten von „Schreibe zwei Tierarten auf, die typisch für die Wüsten sind.“, denn Löwen, Giraffen, Elefanten und Koalas sind keine typischen Wüstentiere. Es gab aber auch erstaunliches Insiderwissen der Schüler preis, denn was ein Dornenteufel ist, musste selbst ich erstmal nachlesen. Und ja, er lebt tatsächlich in der Wüste.

Und die drei klügsten Köpfe der kleinen Erdkundewettbewerbsteilnehmer waren dann:

SiegerInnen der WISSENs-Junioren
  1. Johann Felix Meyer (5a) – Buchpreis (Stifter N.Raue)
  2. Frieda von Dollen (6a) – Buchpreis (Stifter N.Raue)
  3. Hannes Christian Stein (6a) – Buchpreis (Stifter N.Raue)

Bei den Großen waren die Fragen der 82 Teilnehmer, die zunächst um den jeweiligen Klassensieg kämpften, jedoch weitaus kniffliger. Auch hier gab es zahlreiche Fragen zu Deutschland und Europa, aber eben auch zur Welt und zur allgemeinen Geographie. Die Mittelmeerinsel, die den Namen eines fruchtigen Getränkes trägt, ist aber weder Maracuja, noch Punika. Gesucht war die schöne Insel Capri. Besonders kreativ waren die Schüler und Schülerinnen aber auch bei der Frage nach der Anlage, bei welcher ein Rechen und ein Faulturm wichtige Bestandteile sind. Auf die Kläranlage kamen da die wenigsten, stattdessen vermutete man eher ein Gefängnis, ein Getreidefeld, eine Klimaanlage, einen Bauernhof, einen Pferdestall oder einen Flughafen.

Die Klassensieger als auch die Schüler, die so viele Punkte hatten, dass sie so manch anderen Klassensieger hinter sich ließen, traten dann zur Endrunde an und kämpften um den Titel des Schulsiegers.

Und da stellte einer viele seiner Konkurrenten in den Schatten. Der jüngste Teilnehmer (7a!) ging als Sieger hervor und wies die Neunt- und Zehntklässler in die Schranken. Das gab es bisher noch nie. So ein wenig war ja mit einem guten Abschneiden von ihm zu rechnen, immerhin hatte er die letzten beiden Jahre auch den Diercke-Junioren-Wettbewerb gewonnen, aber hier mit den Großen mitzuhalten, ist eine beeindruckende Leistung. Herzlichen Glückwunsch Nicolas Katt!

Und die Fragen hatten es in sich oder hättet Ihr/Sie gewusst, welche Stadt durch die längste Seebrücke von Macau aus verbunden ist, wie das Nachbarland von Nicaragua heißt oder welches das letzte EU-Beitrittsland 2015 war, welches in die EU-Währungszone aufgenommen wurde?

Unsere drei ersten Plätze hatten jedenfalls die größte Kenntnis im Bereich der Erdkunde und können sich nun über einen 20,00 Euro Buchgutschein der Altstadtbuchhandlung (Stifter: Verein der Freunde) sowie über je einen 5,00 Euro Gutschein von Hermann (Stifter: Schulelternrat) freuen.

  1. Nicolas Katt (7a)
  2. Alwin Gogl (9b)
  3. J. Lennard Fischer (10b)

Für Nicolas Katt hieß es dann unsere Schule auf der Landesebene zu vertreten und sich mit etwas Glück vielleicht für das Landesfinale in Braunschweig zu qualifizieren. Dafür drücken wir ihm feste die Daumen.

Die Fachschaft Erdkunde gratuliert allen Preisträgern, bedankt sich bei den Sponsoren und freut sich über die rege Teilnahme unserer Schüler und Schülerinnen. Wer übrigens schon etwas für das kommende Jahr üben möchte, kann das im Diercke-Trainingscenter tun.

Nancy Raue (Fachbereichsleitung Erdkunde)

Junge Tüftler mit cleveren Ideen

Pfiffige Ideen sind gefragt bei den Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ – und daran mangelt es den Nachwuchsforschern aus Otterndorf offenkundig nicht. Beim Regionalentscheid in Celle in der vergangenen Woche räumten die Gymnasiasten wieder mehrere Preise ab. Erfindergeist, Neugierde und viel Engagement steckte auch in diesem Jahr in jedem Projekt, das die „Daniel Düsentriebs“ aus Otterndorf beim Regionalwettbewerb präsentierten. Katharina thom Suden und Dierk Steffen, Fachlehrer und Betreuer der forschenden Schüler, trieben „ihre“ Tüftler zu Top-Leistungen in ganz unterschiedlichen Disziplinen und Experimenten an.

Felix Pfuhl (11) aus Otterndorf untersuchte das „Keim- und Wachstumsverhalten von Kresse bei Zugabe von verschiedenen Flüssigkeiten“. Unter anderem „bewässerte“ er das Kreuzblütengewächs mit Cola, Leitungswasser und alkoholfreiem Bier. Das Ergebnis: Mit Leitungswasser wuchs die Pflanze am besten, „weil Kresse basische Flüssigkeiten neben leicht sauren am besten verträgt“.

Ebenfalls mit Kresse experimentierte der zwölfjährige Jakob Handel. Er sammelte in Otterndorf Zigarettenstummel ein, weichte sie in Wasser ein und begoss die Kresse mit dem „Kippen-Wasser“. Das Wachstum der Pflanzen wurde ganz klar gehemmt. Die Jury belohnte das Experiment (Fachgebiet Biologie) mit einem Sondergeldpreis.

Schon ein richtiger „Jugend-forscht“-Profi ist Taro Finn Schlenz (12) aus Otterndorf. Er nahm bereits zum dritten Mal an dem Wettbewerb teil. Seine diesjährige Herausforderung lautete: Lässt sich aus Obst Strom gewinnen? „Ja, das geht“, stellte Taro fest. Allerdings könne man mit Früchten keine größeren Maschinen oder gar ein Auto antreiben. „Sollte man aber kleine Schaltkreise verwenden, kann man diese rein theoretisch mithilfe von Strom aus Früchten antreiben.“ Für diese Untersuchung erhielt der Otterndorfer Nachwuchsforscher einen Sonderpreis in der Kategorie Chemie: ein Jahresabo der Zeitschrift „Geolino“.

Wie funktionieren eigentlich nicht-newtonsche Flüssigkeiten? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Gymnasiastinnen Tabea Meyer und Emily Knaut, beide 14. „Nicht-newtonsche Flüssigkeiten sind Flüssigkeiten, die sich unter Krafteinwirkung wie Festkörper verhalten“, erklärt Emily. Beispiele dafür sind Treibsand oder Ketchup. Im Physik-Labor experimentierten die Mädchen mit unterschiedlichen Flüssigkeiten, Temperaturen und Zusätzen, um den begehbaren Schleim herzustellen. Die Belohnung beim Regionalwettbewerb: ein zweiter Preis in der Kategorie Physik und ein Geldpreis.

Ebenfalls mit nach Celle fuhr der 13-jährige Hannes Pröpper aus Neuhaus. Der Apfelschorle-Fan wollte herausfinden, warum beim Mischen von Apfelsaft und Mineralwasser Bläschen entstehen.

Leider gab es in diesem Jahr keinen ersten Platz für das Otterndorfer Gymnasium, der das Sprungbrett in den Landeswettbewerb bedeutet hätte. Dennoch freuen sich Teilnehmer und Lehrer über Urkunden und Sonderpreise. Glücklich ist Bio- und Chemielehrer Dierk Steffen auch über eine 500-Euro-Spende des Rotary-Clubs Otterndorf-Land Hadeln für das „Jugend-forscht“-Projekt des Gymnasiums.

Quelle: J.-C. Mangels, Niederelbe-Zeitung (19.02.20)

Chemie-Exkursion

Am Montag, den 16.12.2019 unternahm der Chemie-Leistungskurs eine Exkursion nach Hamburg. Dort ging es in erster Linie um den Besuch eines mittelständischen Unternehmens, das sich auf die Lackherstellung für industrielle Zwecke spezialisiert hat. Angekommen im Wilhelmsburgener Firmensitz jenes Unternehmens – MANKIEWICZ – erhielten wir eine kurze und teilweise interaktive Vorstellung des Unternehmens und der verschiedenen Berufsbilder des Ausbildungsprogrammes, bevor wir auch schon das Gelände besichtigen durften. Dazu gab es die passende Führung von den im jeweiligen Bereich tätigen Auszubildenden. So haben wir eine angehende Lacklaborantin kennengelernt, die uns mehr zu der Entwicklung von Lacken und der Arbeit im Labor erzählen konnte, einen Anwendungstechniker, der uns die Applikation und Beurteilung von Lacken nähergebrachte und jemanden, der Produktionsfachkraft Chemie lernt und uns durch MANKIEWICs große Produktions- und Lagerhallen begleitet hat. Auch Azubis aus wirtschaftlichen oder kaufmännischen Bereichen des Unternehmens sind wir begegnet – also gibt es auch Angebote für weniger von Chemie Begeisterte. Über MANKIEWICZ als mögliche Zukunftsperspektive lässt sich also sagen: Schick designte Kantine und Chemie-nahe Ausbildungsberufe, aber nicht nur; dazu dreht sich so ziemlich alles um Lacke. Man muss sich wirklich für Lacke begeistern können.

Um ein paar Erkenntnisse und MANKIEWICZ-Souvenirs reicher ging es für den gesamten Kurs nach einer kurzen freien Aktivitätswahl in der Innenstadt zu den schönsten saisonalen Attraktionen. Weihnachtsmärkte an Rathaus und Jungfernstieg stimmten uns weihnachtlich und bevor es sich alle versahen, traten wir auch schon die Rückreise nach Otterndorf an.