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Erweiterung des naturwissenschaftlichen Angebotes

An unserer Schule findet seit vielen Jahren an einem Nachmittag in der Woche die „Natur­wissenschafts-AG“ statt, in der Schü­­lerin­nen und Schüler eigenständig Unter­suchun­gen und Ex­peri­mente durch­führen kön­nen. Dies eröffnet na­tur­wissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene, kreative Ideen auszuprobieren, die über die Themen des regulären naturwissenschaftlichen Unterrichts z.T. weit hinausgehen. Meh­rere Lehrer stehen ihnen dabei hilfreich zur Seite.

Im Rahmen dieser AG arbeiten regelmäßig meh­­rere Gruppen an selbst gewählten Pro­jekten, de­ren Ergebnisse sie jährlich bei einem Regio­nalwettbewerb von „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ vor­stellen.

„So erfolgreich wie noch nie!“
Der diesjährige Regionalwettbewerb fand am Freitag, 27.02. und Samstag, 28.02.2015 in Lüneburg statt. Die vier Gruppe aus OtterndorfGruppen vom Gymnasium Otterndorf wurden dort alle prämiert: Drei Arbeiten konnten den heißbegehrten 1. Platz in ihren jeweiligen Fachgebieten belegen und nehmen somit am Landeswettbewerb in Oldenburg vom 19.03. bis 21.03.2015 teil, eine Arbeit erhielt einen 3. Platz. Damit ist das Gymnasium Otterndorf dieses Jahr so erfolgreich wie noch nie zuvor.
Die im Folgenden dargestellten Projekte wurden dieses Jahr präsentiert:

Erfassung und Entwicklung des Kranichbestandes im Ahlenmoor
Franca Tiedemann
Sophia Zbikowski
Fachgebiet: Biologie
Sparte: Schüler experimentieren

  1. Platz

Kurzfassung
Das CuxlaFranca und Sophiand ist seit einigen Jahren wieder “Kranichland” und nicht nur im Herbst kann man hier in der Nähe unserer Wohnhäuser Kra­niche auf den Äckern und Weiden beob­achten. Jedes Jahr haben wir rund um das Ahlen­moor mehr Kraniche gesehen. Des­halb wollten wir genau wissen, wie viele Kraniche sich wann dort aufhalten und welche Veränderungen des Kranichbe­standes sich im Laufe des Jahres 2014 und zu den Vorjahren ergeben haben. Dazu woll­ten wir 2014 die Kraniche an Brut-, Nahrungs- und Schlafplätzen zählen. Aus die­sen Zahlen wollten wir den Kranich­bestand für die Brut-, Rast- und Über­win­terungszeit 2014 ermitteln und einen Ver­gleich zu den Vorjahren mit den Zahlen der AG Kranichschutz Niedersachsen vorneh­men. Das war allerdings nicht so einfach, wie wir es uns bei Projektstart im Februar 2014 vorgestellt hatten. Nicht nur für den Vergleich mit den Vorjahren, sondern auch für 2014 mussten wir deshalb die Zählungen der anderen drei Kranichzähler im Ahlen­moor in unsere Auswertung einbeziehen. Im Ergebnis zeigte sich, dass in 2014 sowohl für die Anzahl der Brutpaare, als auch für die An­zahl der Rastvögel, der höchsten Bestand seit Beginn der Erfassung gezählt werden konnte.

Betreuer: Werner Seebaß

 

Kunst mit Chemie – Untersuchung eines künstl(er)i(s)chen Salzsees
Mette Zahrte
Fachgebiet: Chemie
Sparte: Schüler experimentieren

  1. Platz

Kurzfassung

Verlesen der Laudatio Mette Während der Museumsnacht im Spät­sommer habe ich im “Museum gegen­stands­freier Kunst” in meinem Heimatort eine Aus­stellung des Künstlers Markus Wirthmann mit Salzkristallen, Salzbildern und ei­nem raumfüllenden Salzsee gesehen, der sich durch Austrocknung im Laufe mehrerer Wochen ständig veränderte. Der Salzsee wur­de nur aus Natriumchlorid, Kupfersulfat und Wasser angesetzt – alles Stoffe, die ich aus dem Chemieunterricht kenne. Die be­ein­druckende, sich im Laufe der Ausstellungszeit stetig verändernde Farbe in diesem See brachte mich auf die Idee zu uPreisverleihung Emily und Stellantersuchen, wie und vor allem wodurch dieser Farbwechsel zu Stande kommt. Dazu habe ich in der Natur­wissenschafts-AG unserer Schule eigene Mini­atur-Salzseen angelegt und über mehre­re Wochen beobachtet. Um genaueres über das Zusammenwirken der unterschiedlichen Salze herauszufinden, habe ich dann zu­sätzlich gezielt einzelne Salzproben in Petri­schalen angelegt. Aus den Beobachtungen dieser Ansätze konn­te ich schließlich die Farbver­än­de­rungen im Salzsee er­klären und in einem einfachen Versuch in sehr kurzer Zeit nachstellen.

Betreuer: Dierk Steffen

Untersuchung der Rissbildung im Deichboden
Stella Barnewold
Emily Neils
Fachgebiet: Geo- und Raumwissenschaften
Sparte: Schüler experimentieren

  1. Platz

Kurzfassung
Wir haben von unserem Lehrer erfahren, dass sich im Sommer große Trocknungs­risse Preisverleihung Emily und Stellaim Deichboden in der Nähe unseres Or­tes gebildet haben. Da dadurch die Stand­sicherheit des Deiches bei einer Sturmflut stark gefährdet ist, haben wir beschlossen, diese Rissbildung genauer zu untersuchen. Während unserer Re­cherchen haben wir mit einem Boden­kundler aus Otterndorf ge­spro­chen, der der Meinung war, dass die feh­len­de Kalkung des Deich­bodens an die­ser massiven Rissbildung schuld sei. Dieser Hypo­these wollten wir nach­gehen. Des­halb haben wir deichähnliche Boden­proben ge­nommen (Deichboden durften wir leider nicht entnehmen!) und mit unter­schiedlichen Kalk­arten sowie mit Kochsalz und einer Säu­re versetzt. Anschließend ließen wir die Pro­ben lang­sam aus­trocknen. Aus den genauen Be­ob­achtungen wäh­rend des Austrocknungs­prozesses konnten wir die von dem Boden­kund­ler aufge­stellte Hypothese überprüfen.

Betreuer: Dierk Steffen

Fehler finden und beheben bei Lichtautomatisierung im Haus
Daniel Omran
Fachgebiet: Technik
Sparte: Schüler experimentieren

  1. Platz

Kurzfassung
Dieses Projekt baut auf der heutigen Haus­auto­matisierungstechnik auf, speziell Licht­auto­matisierung. Es behandelt Probleme, die bei der Einlassüberwachung auftreten kön­nen, und wie man sie beheben kann. Kon­kret geht es um die Problematik einzelne und mehrere Personen in dichter Reihen­folge fehlerfrei zu erfassen. Dabei muss auch unterschieden werden, zwischen Ein­tritt und Austritt einer Person, um feststellen zu können, wie viele Personen sich in einem Raum befinden. Hierbei werden verschieden Varianten für die Einlassüberwachung kri­tisch beurteilt, deren Fehler analysiert und ver­sucht sie zu beheben.

Betreuer: Sven Cyplik

 

 

  1. „Tag der offenen Tür“ im Gymnasium Otterndorf am 25.02.2015
  2. Schule öffnet Horizonte Projekttage zum Thema „Global“ am Gymnasium Otterndorf
  3. Schülerzeitung
  4. Berufsbildungsbörse “Aus der Region- für die Region”
  5. Anmeldung der 5. Klassen
  6. Full House beim “White Horse Theatre” in Otterndorf
  7. Triathlon 2014
  8. Frizzles – Spontantheater mit allen Mitteln
  9. Nachbericht zum Sportfest des Schuljahres 2013/14