Sonne, Nachhaltigkeit und Bretagne

Heute 17:53 von Simone Fegert

Erasmus+ in der Praxis

Im Rahmen des Erasmus+Programms reisten siebzehn Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs Ende Februar 2026 mit zwei Lehrkräften (Ht, Fg) zum Collège F. Brune in Pleine-Fougères in die nord-östliche Bretagne. Ziel der Mobilität war es, sich mit Fragen nachhaltiger Entwicklung, Klimaschutz und interkulturellem Lernen auseinanderzusetzen.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Verbindung von theoretischer Arbeit und praktischen Erfahrungen. Bei der Exkursion zum Mont-Saint-Michel setzten sich die Teilnehmenden mit nachhaltigem Tourismus auseinander. In diesem Zusammenhang führten einige Schüler:innen Interviews mit Tourist:innen durch, werteten diese aus und erstellten daraus einen Podcast. Die Wattwanderung – bei sonnigem Wetter – ermöglichte dabei einen unmittelbaren Zugang zu der besonderen Landschaft. Weitere Programmpunkte wie die Auseinandersetzung mit dem Gezeitenkraftwerk an der Rance sowie die Stadterkundung in Saint-Malo boten Einblicke in erneuerbare Energien und Fragen der Stadtentwicklung im Küstenraum.

Parallel dazu arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in deutsch-französischen Gruppen in zwei Projektbereichen: zum einen zum Thema der nachhaltigen Entwicklung, zum anderen zur französischen und insbesondere bretonischen Kultur sowie zum schulischen Alltag vor Ort. Dabei wurden Informationen recherchiert, Interviews durchgeführt, Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und schließlich der ganzen Gruppe präsentiert. Unabhängig von der jeweiligen Projektgruppe setzten sich alle Teilnehmenden mit dem Zusammenhang zwischen individuellem Verhalten und Klimawandel auseinander. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem interkulturellen Austausch. Der Aufenthalt in Gastfamilien sowie gemeinsame Aktivitäten mit den französischen Partnern – darunter bretonische Tänze und traditionelle Spiele – ermöglichten Einblicke in Alltag und regionale Kultur.

Abschluss in Paris

Im Anschluss an die Mobilität verbrachte die Gruppe noch zwei Tage (eigenfinanziert) in Paris. Das abwechslungsreiche Programm wurde von einer Schüler:innengruppe eigenständig vorbereitet und durchgeführt: Den Auftakt bildete der beleuchtete Eiffelturm, ein beeindruckendes Erlebnis, insbesondere wenn der Tag auf einen Geburtstag fällt! Außerdem standen der Louvre (mit der Mona-Lisa), Notre-Dame und eine Bootsfahrt auf der Seine auf dem Programm. Daneben blieb auch genügend Zeit, die Stadt in Kleingruppen selbst zu erkunden und das pariser Leben auf eigene Weise zu entdecken, bevor es am Abend des 9. März mit dem Flixbus wieder zurückging ...

Unser besonderer Dank gilt der Partnerschule sowie den Gastfamilien in der Bretagne für die herzliche Aufnahme und die vielfältigen Einblicke in Alltag und Kultur. Die gemeinsam verbrachte Zeit hat viele neue Erfahrungen ermöglicht und bei einigen Schülerinnen und Schülern auch neue Freundschaften entstehen lassen. Die Vorfreude auf den Gegenbesuch im Mai ist entsprechend groß!