Konzepte

21.11.2021, 19:04

Unser Ziel ist es, junge Menschen zu einer kritischen und konstruktiven Mitgestaltung der Gesellschaft zu befähigen und ihnen in unserer Welt Orientierung zu geben.

Diesen Anspruch haben wir in unserem Leitbild formuliert und mit vier starken Säulen untermauert. Unser Schulprogramm stellt diese detailliert dar: Es geht um die Förderung und Stärkung der Schüler:innenpersönlichkeit, um Werte, die uns wichtig sind, um Ziele für unser Schulleben, das von respektvollem und tolerantem Miteinander geprägt sein soll, sowie um die Orientierung des Lernens am Ziel der Studierfähigkeit.

Entwickelt wurden zudem spezifische Konzepte zur Annäherung an diese Ziele und zur Unterstützung der am Gymnasium Otterndorf Lernenden und Arbeitenden. Sie sind fächerübergreifend angelegt und werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

Medienkonzept

„90% alle Zitate im Internet sind frei erfunden.“- Abraham Lincoln

Dieses "Zitat" ist ein wichtiges Ziel der Medienbildung am Gymnasium Otterndorf, nämlich der reflektierte Umgang mit digitalen Medien. Darüber hinaus sollen Schüler:innen auch lernen, digitale Medien produktiv einzusetzen, und Grundlagen des Datenschutzes einzuordnen.

Die Details der Umsetzung sind im Medienbildungskonzept festgehalten, das auch die verschiedenen Voraussetzungen am Gymnasium Otterndorf wie die vorhandene digitale Ausstattung und das ländlich geprägte Einzugsgebiet berücksichtigt.

Das Medienbildungskonzept sollte dabei mehr als gelebte Praxis denn als Dokument verstanden werden und ist somit kontinuierlichen Veränderungen unterworfen. Hier ist daher nur der letzte durch Gremienbeschluss dokumentierte Stand veröffentlicht

Hygienekonzept

Verantwortungsvolles Verhalten in Zeiten von Corona - Geht ganz einfach!

Wie genau, hat Dierk Steffen in einem Flyer (Stand Oktober 2020) für die Schule ganz übersichtlich zusammengestellt. Hier werden nicht nur die AHA Regeln und das schulinterne L-Konzept genannt, sondern auch kurz erklärt, wie eine Ansteckung in unserer Schule passieren kann.

Die genauen Inhalte zum Rahmen-Hygieneplan für das Land Niedersachsen (Stand 22.9.2021) finden sich hier:

Ergänzende Hinweise hinsichtlich der Corona Maßnahmen während des Schulbetriebes finden sich hier:

Rieke Johannsen, Aufhänger für einen Zeitungsartikel zum Coronaschuljahr, Jahrgangsstufe 12 (20/21)

Präventionskonzept

Prävention wird an unserer Schule großgeschrieben und hat einen ganz besonderen Stellenwert. In wiederkehrenden Angeboten werden die Schüler:innen des Gymnasiums Otterndorf entsprechend ihrer jeweiligen Altersstufe auf die Fragen rund um Zahngesundheit, Sexualität, Verkehrserziehung, Alkoholkonsum, Drogenmissbrauch und Zukunft planen vorbereitet. Begleitet werden sie dabei von einem Beratungsteam aus der Schule und von außerhalb.

Dabei spielen für das Gymnaisum Otterndorf unter dem Leitgedanken „Schule ohne Rassismus Schule mit Courage“ die Gewaltprävention und die Förderung der Sozialkompetenz eine besondere Rolle. Das Lernen lernen, Konflikte lösen und sich gegenseitig wertschätzen sind hierbei wesentliche Lerninhalte wie auch das Vorbeugen von Gefahren im Internet, die Stressbewältigung und Stärkung des Selbstwertgefühls. Mit dem Projekt „Wir sind stark!“ hat sich die Kultur für Zivilcourage und Anti-Gewalt an unserer Schule fest etabliert. Ebenso setzen wir uns für das Projekt „Don’t drug and Drive“ in der Jahrgangsstufe 11 ein. Beide Projekte sind eine Kooperationsarbeit mit der Polizei Otterndorf und Oldenburg.

Einen ausführlicheren Überblick zu den Bausteinen, Maßnahmen und Kooperationen unseres Präventionskonzeptes findet sich hier:

Mediationskonzept

Ein Sprichwort sagt: „Wenn die Hirten sich streiten, merkt man es dem Käse an.“ (Count Basie) Ebenso verhält es sich oft mit Konflikten in der Schule: Kaum hat man Kummer, drehen sich die eigenen Gedanken mehr darum als um das Lernen. Und deshalb müssen wir dem Ärger möglichst schnell entgegenwirken. Außerdem bleiben da, wo viele Menschen aufeinandertreffen, kleinere Alltagskonflikte oftmals nichts aus. An dieser Stelle greift die Mediation und mit ihr auch Nancy Raue, die sich neben der Lehrtätigkeit als Mediatorin fortgebildet hat. Dabei geht es nicht darum, wer Schuld hat, sondern dass für die Zukunft Umgangsregeln festgelegt werden, damit so etwas nicht wieder passiert und alle motiviert und gerne in die Schule kommen.

Konfliktfelder

Solche Unstimmigkeiten können zum Beispiel folgende Konfliktfelder betreffen:

  • Konflikte von Schüler:innen mit Schüler:innen anderer Jahrgangsstufen (auch von anderen Schulformen) wegen beispielsweise versteckter Schultaschen, zwischenmenschlichen Missverständnissen und verletzten Gefühlen
  • Probleme mit dem Regelsystem
  • ungewünschte körperliche Auseinandersetzungen
  • unerwartete Folgen bei einer Trennung von Partnerschaften, die Einfluss auf den schulischen Umgang miteinander haben
  • belastender Einfluss von Peers (z. B. Hänseleien, Ausgrenzung, Lästereien)
Brücken bauen

Genauso sehen wir es als unsere Aufgabe, dort eine Brücke zu bauen, wo es für die Einzelperson aus unterschiedlichen Gründen alleine zu schwierig ist. Alle uneingeschränkt am Unterricht teilnehmen zu lassen und gemeinsam lernen und Spaß haben, sind die Inhalte der Inklusion an unserer Schule.

Celina Scheffler, Maskottchen, Jahrgangsstufe 6 (20/21)

Berufsorientierungskonzept

„Lebenskunst besteht darin, die eigene Natur mit der eigenen Arbeit in Einklang zu bringen.“

Luis de Leon, spanischer Schriftsteller

Dies stellt mit Sicherheit eine Lebensaufgabe dar und kann am Ende der schulischen Laufbahn nicht abschließend beantwortet werden. Dennoch werden auch von schulischer Seite Impulse gesetzt, damit unsere Schüler:innen einen Beruf finden können, der zu den eigenen Stärken, Interessen und Werten passt. Der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel lädt zu lebenslangen Lernprozessen ein – im Idealfall findet das in einem Beruf statt, den man gern ausübt. So gibt es an unserer Schule verschiedene Angebote zur Unterstützung des Berufsorientierungsprozesses, um am Ende der schulischen Laufbahn eine fundierte Entscheidung über den weiteren Werdegang treffen zu können. Während in den mittleren Jahrgangsstufen im Unterricht z. B. Berufe erkundet, Bewerbungsanschreiben verfasst werden und die Teilnahme am Zukunftstag möglich ist, finden ab der Jahrgangsstufe 11 mit dem einsetzenden Berufsorientierungsunterricht und dem in dieser Jahrgangsstufe stattfindenden Praktikum verstärkt berufsorientierende Maßnahmen statt. Welche Angebote das konkret sind, können Sie in unserem Berufsorientierungskonzept nachlesen: